Ständige Erreichbarkeit führt zu Stress und Burnout - club of hope® | Institut für Potentialentwicklung | Köln
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Ständige Erreichbarkeit führt zu Stress und Burnout

Maria ist als freie Architektin seit 10 Jahren selbständig. Wie viele andere, weiß sie, dass permanenter Stress zu Burnout führen kann. In ihrem Alltag ist sie permanent Reizen ausgeliefert. Ständig ist irgendetwas zu regeln, ob beruflich oder privat. Mails und andere Nachrichten müssen beantwortet werden. Projekte beruflicher und privater Art benötigen ihre Aufmerksamkeit. Maria spürt ihre zunehmende Unruhe und fühlt sich immer mehr überfordert.

Die Erreichbarkeitsfalle schlägt zu

Ihren eigenen Ansprüchen an sich selbst wird sie häufig nicht mehr gerecht. Tatsächlich erwischt sie sich inzwischen täglich dabei, wie sie auf ihren Laptop starrt und nicht mehr mitbekommt, dass bis zu ihrem Wiederauftauchen viel Zeit vergeht. Mit ihrem Freund hat sie seit einiger Zeit immer mehr Auseinandersetzungen, denn ihre Erreichbarkeit hört auch abends und am Wochenende nicht auf.

Mut zur Lücke!

Sie kommt zum Coaching und startet mit der Venus-Methode. Maria übernimmt wieder die eigene Verantwortung für ihr Wohlbefinden. Ihr fällt auf, wie wenig Pausen sie sich gönnt und das sie es hasst, einfach mal nichts zu tun. Sie findet heraus, dass sie Angst davor hat, etwas zu verpassen. Während sie beschreibt, dass sie es gewohnt ist, auf jeder Party, bei jeder Diskussion oder Modewelle dabei zu sein, fängt sie plötzlich an zu lachen. Sie gesteht, dass sie dabei häufig genervt oder gelangweilt ist. Nach und nach entwickelt sie ihren eigenen Mut zur Lücke. Sie erkennt mehr und mehr ihre eigenen Bedürfnisse.

Im Alltag lernt sie ihre eigene Grenze in Bezug auf Nähe und Distanz, Verfügbarkeit und Aufmerksamkeit wahrzunehmen und sie wahrhaftig schützen. Auch die Bereitschaft, sich gegebenenfalls unbeliebt zu machen, wenn es zu Verletzungen ihres Wertesystems kommt und es notwendig wird, dieses zu verteidigen, nimmt zu. Maria berichtet, wie gut ihr diese Entwicklungen bekommen. Auch ihr Freund ist begeistert über ihre neuen Haltungen. Gemeinsam unternehmen sie mehr Ausflüge und tun dabei einfach mal nichts weiter, als sich neben einen Baum zu setzen und ein und aus zu atmen.

 

Foto: pixabay